Ein Erfahrungsbericht also . . . hm . . . wo fängt man da denn am besten an? Zunächst einmal zu den Randdaten: Wir, Julia und Alena, waren von Anfang Dezember 2012 bis Ende März 2013 im Namen des Vereins in Indien tätig. Wir spielten mit den Kindern, führten bewegungstherapeutische Maßnahmen durch, tanzten, wechselten viele indische Windeln 🙂 , betrieben Öffentlichkeitsarbeit und um es auf den Punkt zu bringen: Gaben unser Bestes, den Alltag der Kinder mit unserer Anwesenheit zu bereichern. Nun zu dem etwas komplexeren Teil: Wie war’s eigentlich? Würdest du/ ihr es nochmal machen wollen?

Ehrlich gesagt ist es relativ schwer, die gemachten Erfahrungen in Worte zu fassen, aber am besten trifft es der Ausdruck „krass“. „Krass“ ist in diesem Zusammenhang sowohl positiv als auch negativ gemeint. Zum einen würde man lügen, wenn man behaupten würde, dass man sich als Deutscher/ Europäer/ Okzidental-Denkender (ihr wisst was ich meine 🙂 ) von Anfang an leicht tun würde, sich in indische Verhältnisse einzufühlen oder gewisse Gegebenheiten nachvollziehen zu können. Aber nach der Zeit lernt man diese zu kontextualisieren und dadurch wird der eigene Horizont in einem Maße erweitert, den man sich vorher nicht hätte vorstellen können. Zum anderen würden wir alle – nennen wir sie mal Grenzerfahrungen – wieder erleben wollen, um unsere Zeit mit diesen
wundervollen Kindern verbringen zu dürfen. Die Arbeit mit den Kindern oder besser gesagt die Kinder an sich waren so „krass“ schön und toll, dass wir dieses Praktikum auf jeden Fall wieder machen und die Erfahrungen in keinster Weise missen wollen würden.

Aus diesem Grund können wir den Praktikumsinteressierten nur auf den Weg geben, dass solltet ihr euch Indien zutrauen, dann solltet ihr die Chance nicht verpassen, mit solchen tollen Kindern arbeiten zu dürfen.

Da wir immer noch der Meinung sind, dass das Erlebte schwer in Worte zu fassen ist (trotz unseren kläglichen Versuchs 🙂 ), könnt ihr uns auch gerne persönlich kontaktieren, falls ihr noch Fragen bzw. was auf dem Herzen haben solltet.