§ 1 Name und Sitz

(1)  Der Verein führt den Namen „Kleine Füße – Große Spuren; Hilfe für Kinder in Indien e. V.“

(2)  Er hat seinen Sitz in der Lindwurmstr. 16, 80337 München.

(3)  Er soll in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts eingetragen werden.

(4)  Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

(1)  Zweck des Vereins ist die Verbesserung der Lebenslage von Kindern in Indien, insbesondere derer, die aufgrund von Armut, Krankheit, sozialer Ausgrenzung und/oder Verwaisung Hilfe und Unterstützung benötigen. Somit verfolgt der Verein mildtätige Zwecke im Sinne des § 53 der Abgabenordnung.

Darüber hinaus verfolgt der Verein im Sinne der Gesundheitsvorsorge nach § 52 der Abgabenordnung auch gemeinnützige Zwecke.

Das Engagement des Vereins stellt dabei aus christlich/humanitärer Verantwortung die ganzheitliche Entwicklung der Kinder in den Vordergrund, um sie zu befähigen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, künftig Mitverantwortung für ihre Familien, ihre Sozialgemeinschaft und ihr Land zu übernehmen und unsere gemeinsame Zukunft mitzugestalten.

(2)  Der Verein verwirklicht diesen Satzungszweck insbesondere durch:

  • Die finanzielle Unterstützung bedürftiger Personen, um u.a. den Zugang zum Bildungssystem zu ermöglichen.
  • Ermöglichung ärztlicher, therapeutischer und medizinischer Versorgung
  • Der Verein soll den Kindern medizinische Versorgung (Medikamente, ärztliche Untersuchungen, Therapien, Operationen etc.), sowie den Zugang zum Bildungssystem (Übernahme der Schulgelder bzw. Ausbildungskosten, Hilfe im Übergang Schule-Beruf, Bereitstellung von Materialien etc.)  zur Verfügung stellen.
§ 3 Selbstlosigkeit

(1)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Seine Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

(2)   Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

(3)  Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4)  Zulässig sind allerdings Aufwandsentschädigungen, sowie eine angemessene Vergütung von Dienstleistungen. Über deren Gewährleistung entscheidet der Vorstand im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten.

(5)  Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks darf das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, nur für steuerbegünstigte Zwecke verwendet werden (Grundsatz der Vermögensbildung). Diese Voraussetzung ist auch erfüllt, wenn das Vermögen einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft oder einer Körperschaft des öffentlichen Rechts für steuerbegünstigte Zwecke übertragen werden soll.

§ 4 Mitgliedschaft

Ordentliche Mitglieder

(1)  Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen. Der Aufnahmeantrag ist unter Angabe des Namens, Alters, der Wohnung und – falls vorhanden – der E-Mail-Adresse schriftlich einzureichen. Minderjährige müssen die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertretung nachweisen Dem schriftlichen Aufnahmeantrag kann der Vorstand innerhalb eines Monats widersprechen.

(2)  Die Mitgliedschaft endet mit Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

(3)   Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muss 3 Monate vor dem Jahresende schriftlich mitgeteilt werden.

(4)  Über den Ausschluss beschließt der Vorstand. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es sich eines schweren Verstoßes gegen die Vereinsinteressen schuldig gemacht hat oder wenn es die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge in Höhe von mindestens einem vollen Jahresbeitrag trotz dreimaligen Mahnung nicht entrichtet; die Mahnung muss eine Nachfrist von mindestens je einem Monat setzen; die letzte Mahnung muss den möglichen Ausschluss androhen. Vor der Beschlussfassung über einen Ausschlussantrag ist dem Betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

Fördernde Mitglieder

(5)  Fördernde Mitglieder können Einzelpersonen sowie Körperschaften des öffentlichen, sowie privaten Rechts werden.

(6)   Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

§ 5 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festsetzung der Beiträge ist die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

(1)  Der Vorstand

(2)  Die Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand

(1)  Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte und verwaltet dessen Vermögen. Dem Vorstand obliegen alle Aufgaben, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.

(2)  Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

(3)  Er besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden.

(4)  Alle Vorstandsmitglieder müssen Mitglieder des Vereins sein.

(5)  Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die zwei Vorsitzenden gemeinsam vertreten. (Vorstand nach §26 BGB)

(6)  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Vorstandsmitglied anwesend ist.

(7)  Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- und Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.

(8)  Bei Rücktritt oder Ausscheiden während der Amtszeit eines Vorstandsmitglieds muss die Mitgliederversammlung einen Nachfolger für den Rest der Amtszeit wählen.

§ 8 Mitgliederversammlung

(1)  Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst (bei Stimmengleichheit entscheiden die zwei Vorsitzenden).  Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmrechtsübertragung ist unzulässig.

(2)  Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind zu berufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder die Berufung durch ein drittel sämtlicher Vereinsmitglieder unter Angabe einer Tagesordnung vom Vorstand verlangt wird.

(3)  Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von zwei Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.

§ 9 Ablauf und Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

(1)  Die Mitgliederversammlung wird von mindestens einem Vorsitzenden oder dem Stellvertreter geführt.

(2)  Vor Eintritt in die Tagesordnung kann die Mitgliederversammlung Ergänzungen zur vorläufigen Tagesordnung beschließen.

(3)  Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und wenigstens sechs Mitglieder des Vereins vertreten sind.

(4)  Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist schriftlich ein Protokoll zu führen und dieses in den Vereinsakten aufzubewahren. Protokollführer ist der Stellvertreter des Vorstands, bei Nichtanwesenheit der Kassenwart. Das Protokoll ist am Ende der Versammlung durch den Protokollführer und den Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1)  Die Mitgliederversammlung bestimmt die Richtlinien und Prioritäten des Vereins im Rahmen der Satzung.

(2)  Darüber hinaus übt sie folgende Funktion aus:

  • Die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder
  • Die Wahl der Mitglieder des Finanzkontrollausschusses
  • Die Beschlussfassung zum Jahreshaushalt
  • Die Genehmigung des Jahresberichtes mit Finanzbericht auf der Grundlage des Berichtes der Mitglieder des Finanzkontrollausschusses
  • Die Entlastung des Vorstandes
  • Die Festlegung von Mindestbeiträgen fördernder Mitglieder
  • Änderungen der Satzung
  • Die Auflösung des Vereins
§ 11 Ehrungen

(1)  Die Mitgliederversammlung kann natürliche Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben zu Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden ernennen.

(2)  Ehrenvorsitzende haben das Recht, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.

§ 12 Satzungsänderungen

(1)  Satzungsänderungen und Beschlüsse der Vereinsauflösung bedürfen einer  Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(2)  Werden seitens der zuständigen Behörden Beanstandungen erhoben, die die Gemeinnützigkeit oder die Eintragungsfähigkeit des Vereins betreffen, so wird der Vorstand ermächtigt, die entsprechenden Satzungsänderungen vorzunehmen. Die Mitglieder sind darüber unverzüglich zu unterrichten.

§ 13 Finanzkontrollausschuss

(1)  Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte einen Finanzkontrollausschuss.

(2)  Die Kontrollaufgaben werden von der Mitgliederversammlung festgelegt und periodisch auf ihre Zweckmäßigkeit geprüft.

(3)  Der Finanzkontrollausschuss besteht aus einem Mitglied, (ausschließlich der Mitglieder des Vorstandes) welches für einen Zeitraum von drei Jahren gewählt wird. Wiederwahl ist möglich.

(4)  Der Finanzkontrollausschuss berichtet an den Vorstand und jährlich an die Mitgliederversammlung.

§ 14 Beirat

Der Verein kann sich einen Beirat bestellen.

§ 15 Vereinsmittel

(1)  Die Mittel für die Vereinszwecke sollen durch Finanzierungen für Projekte, institutionelle Zuwendungen, freiwillige Beträge, Spenden und andere Formen der Unterstützung aufgebracht werden.

(2)  Dafür kann der Verein einen Förderkreis aus Einzelpersonen und juristischen Personen gründen, die die Vereinsziele anerkennen und aktiv fördern. Die vom Förderkreis aufgebrachten Mittel fließen dem Verein zur Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben unmittelbar zu.

(3)  Die Mittel des Vereins dürfen nur für die in der Satzung angeführten Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und keine sonstigen Zuwendungen vom Verein erhalten. Bei Ausscheiden aus dem Verein und bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins dürfen die Mitglieder nicht mehr, als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer Sacheinlagen zurückerhalten, der nach dem Wert der Leistung der Einlagen zu berechnen ist. Es darf keine Person durch den Verein zweckfremde Verwaltungsausgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 16 Auflösung des Vereins

(1)  Der Verein kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der an der Mitgliederversammlung anwesenden Personen aufgelöst werden. Der Beschluss kann nur nach zweiwöchiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

(2)  Er ist aufzulösen, wenn er seinen Zweck nicht mehr erreichen kann.

(3)  Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigenden Zwecks, fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für mildtätige Zwecke.

(4)  Der Verein verpflichtet sich, den zuständigen Behörden (Finanzämtern) die Beendigung seiner Tätigkeit sowie jede Änderung seiner Statute unverzüglich anzuzeigen.